3.Vereinsausflug

Ziel: Gründlers Sporthotel und SPA in Radstadt, bzw. Fischen in Enns, Taurach, Lohbach und Zauchensee

Mit dabei: Bernd Keplinger, Christian Azesberger, Manuel Haselbauer, Gottfried Schwarz

Leider war es den anderen Mitgliedern aus familiären, gesundheitlichen oder beruflichen Gründen nicht möglich, an diesem tollen Event teilzunehmen – schade…

1.Tag

Nach dem Eintreffen und Zimmerbezug der ersten 3 Teilnehmer wurde erst mal ein leckeres Frühstück vom Buffett eingenommen. Nach Erstinformationen durch die Rezeptionistin wurde beschlossen, zur Kläranlage zu fahren, wo die Taurach in die Enns mündet. Da flussauf ein Wehrrechen gereinigt wurde, war an Fischen nicht zu denken. So sah man sich die Gewässerstruktur der Enns an, um den Fluss und die fangträchtigen Stellen einmal zu evaluieren. Da um 12:00Uhr ein Treffen mit dem Aufsichtsfischer „Harry“ ausgemacht war, fuhren wir zurück ins Hotel um anschließend von Harry 2 Stunden lang im Revier bis zum Zauchensee herumkutschiert zu werden – inkl. einer Menge praktischer Tip`s – versteht sich!

Nach einer kleinen Stärkung im Hotel ging es dann zur Sache. Wir probierten ein jeder den Streamer seines Vertrauens aus und fingen auch ein paar Bach- und Regenbogenforellen. So verging der erste Tag und wir waren schon gespannt auf das Abendessen.
Um es gleich vorweg zu sagen: Die Abendmenüs bestanden aus 4 bis 6 Gängen allererster Sahne. Die Küche allein ist schon eine Reise wert…

2. Tag

Diesmal verstreuten wir uns übers Revier. Inzwischen war der 4. Teilnehmer, Christian „Azi“, eingetroffen. Ich stieg kurz aus der Enns, um ihn zu begrüßen und auch die 5er Sage VXP gegen meine selbstgebaute 3er SAGE RPL+ einzutauschen. Für die Trockenfischerei stromauf war das eindeutig angenehmer. So fing ich auf halber Strecke zur Lohbachmündung 3 eher kleine Bachforellen, um dann wegen kalter Füße die Enns zu verlassen und stromauf zum Lohbach zu pilgern. Dort gelang es mir dann mit der Methode „fein und gemein“ (12er Vorfach und 16er Nymphe OHNE Goldperle) einen 35er Saibling zu fangen. Bernd war einen Kilometer flussauf mit der Trockenfliege erfolgreich. Erstaunlich, was dieser hahnenfußdurchflutete, 1-3m breite Quellbach für Fische beherbergt!! Mani hatte inzwischen mit Azi die überspülten Felsblöcke mit Streamer nach Forellen abgesucht und war wieder erfolgreich….eine schöne Rainbow war diesmal auch dabei!

Am Nachmittag merkte man, dass die Fische schon vorsichtiger wurden und an so manchem Gumpen, wo man drauf schwören könnte, dass da doch was (großes)zu holen sein müßte, ging außer einer üblichen Portionsforelle nichts an den Haken. Die Enns beherbergt sicherlich einige kapitale Fische in Löchern und hinter großen Steinen, welche aber wegen halsbrecherischen Abstiegs und der Gefahr, im reißenden Fluss zu ertrinken, eher gemieden werden.
Daran folgte Abendessen und Fachsimpeln bzw. Austausch, wie es jedem ergangen war.

3.Tag

Diesen verbrachten wir am Zauchensee. Gott sei`s gedankt, dass der Markterwirt keine Hausgäste mehr hatte, denn so konnten wir in Zweierteams die beiden Boote benutzen. Das Wetter war heiter bis bedeckt und der Regen hielt sich streng an die Wettervorhersage, nämlich erst um ca. 17:00 Uhr einzusetzen. Der Wind war auch erträglich und so testeten wir unsere Streamerboxen durch, bis wir ein jeder das fängigste Muster herausgefunden hatten. Neben oliven Wooly Bugger wurde auch mein eigentlich für Rainbows kreiertes Muster in orange/weiß vehement genommen. Wir fingen fast alle 30-40 Saiblinge über den Tag verteilt und waren rundum zufrieden. Zum Schluss gelang es mir vom Ufer aus neben 3 Saiblingen auch eine 30er Äsche „trocken“ zu fangen. Zu sehen waren tagsüber auch einige kapitale Fische in der 1-2 Kilo-Klasse – nur beißen wollten die leider nicht.

4. Tag

Es regnet. Bernd verläßt uns nach dem Frühstück, da er einen „Pflichttermin“ in Form einer Polterpartie wahrnehmen muss. An Fischen ist nicht zu denken, aber was soll`s, der Wellnessbereich gehört schließlich auch ausprobiert. So holte jeder für sich sein Relaxbedürfnis nach. Währen Azi und Mani nachmittags am Zimmer wegpennten, genoß ich die verschiedenen Saunen samt selbst verordneter Ruhepausen. Zum letzten gemeinsamen Abendessen traf man sich wieder. Da wurde wieder geschlemmt und auch mit dem Chef des Hauses über die richtige Besatzpolitik gefachsimpelt. Die 2 Schnapserl vom Chef schlossen dann den Magen und zufrieden begaben wir uns zur Ruhe.
Es wurde einstimmig beschlossen, dass es nächstes Jahr wegen dem „Heißhunger“ nach großen Forellen an die Ager bzw. Gmundner Traun gehen soll. Der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben, sodass es hoffentlich für mehr Mitglieder möglich sein wird, daran teilzunehmen.
Schön war auch die Eintracht und Kameradschaft, welche ja durch das Vereinswesen gepflegt werden soll!!
Liebe Grüße und Petri Heil
Gottfried Schwarz

Bilder Vereinsausflug 2016

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Anfischen 2016

Am 7. Mai 2016 haben wir uns zum traditionelles Anfischen an unserer „MICHEL“ getroffen.Die Fische waren sehr heikel, aber nur bis die richtige Fliege angeknüpft war !!!

Bilder sprechen mehr als Worte .Anbei Impressionen von diesem Tag unter Freunden.

Weitere Treffen sind schon geplant (Pfingst- SO. oder MO. Alm bei Vorchdorf)

Tight Lines BERND

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Highlights 2015

Rückblick 2015 :
Voriges Jahr(der Rekordsommer), war trotzdem Fliegenfischertechnisch sehr erfolgreich.
Es waren einige tolle Ausflüge dabei, an der Gr.Mühl, Alm und natürlich der Höhepunkt der Vereinsausflug bei Bernhard an seiner Privatstrecke der Zwettl (Waldviertel).IMG-20150818-WA0036P1010174P1010176

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Heuer stehen natürlich auch wieder neue Reviere am Programm. Geplante Tagestrips wären an der Steyr bei Molln, Alm bei Vorchdorf, Ager und unser Ausflug wird im schönen Salzburgerland Radstatt (Enns, Taurach, Zauchensee) im Hotel Gründlers über die Bühne gehen .

ANFISCHEN an der MÜHL: TERMIN: 7.Mai ,(am Vorabend gemütliche Einstimmung beim Haagerwirt )

Also ein fettes Petri Heil 2016

Fliegenfischermomente 2014 an der Gr. Mühl

P1000168Bernhard Berger22 april Mühl 008P1000673Gr. Mühl Sommer 2014 047P1000639Ein paar tolle Impressionen vom Vorjahr, möchte noch kurz darauf hinweisen, dass ab heuer der Angelkartenkauf (für beide Strecken der Gr. Mühl), problemlos Online über Bissanzeiger.net geschehen kann.
Ausserdem gibts von 25.-26.April 2015 wieder einen Fliegenfischerkurs mit Christof Menz.
Also Tight Lines auf ein tolles Angeljahr 2015 mfG Bernd

Im Tal der Almen – unser erster Vereinsausflug

Franz Zraunig

Franz Zraunig

Sein eigenes Alaska, so bezeichnet Franz Zraunig, Chef des Hotels Almrösl (http://www.almroesl.at/) in Hüttschlag, sein Tal.

Das Tal der Almen ist sein Zuhause. Hier besitzt er ca. 9 km Fliegenstrecke der Großarler Ache.

Das Wasser: Schnappsklar.

Die Fische: Wählerisch.

Im Gewässer tummeln sich hauptsächlich Bachforellen (über 70 cm wurden schon gefangen), Äschen, Saiblinge und Seeforellen (im Ötzelsee).

Fischwasserskizze

Fischwasserskizze

Nach dem Einchecken im Hotel gibt’s gleich einen Theorie-Input von Franz, er selbst ist begeisteter Fliegenfischer. Ja nicht zu neugierig sein – man verschrecke die Fische schneller als man glaubt! Durch die Regenfälle der letzten Tage ist der Wasserstand für den unteren Teil zu hoch und die Ache viel zu schnell, um hier irgendwas zu probieren. Der Bereich um den Ötzelsee sei aber befischbar. Um 19:00 müssen wir wieder da sein fürs Abendessen. Da wir es kaum erwarten können, schlingen wir unseren Grillteller so schnell wies geht hinunter und machen uns auf den Weg Richtung See. Wenn man beim Franz ein Zimmer bucht, dann bekommt man auch den Schlüssel für den Schranken und die Einfahrtsgenehmigung für den Nationalpark.

Beim Hochfahren fährt man fast immer neben der Ache und kann sich so ein Bild machen. Leider ist diese am ersten Tag wirklich nicht im Wildwasserbereich befischbar. Erst ca. 1 km vor dem Ötzelsee wird die Ache ruhig und man kann diese befischen. Kurz vor dem See stellen wir unser Auto ab und machen einen ersten Lokalaugenschein. Man sieht gleich die ersten Fische stehen und vereinzelt steigen. Also nichts wie los, Rute zusammenbauen, Tackle drauf und rein ins Vergnügen. Als Fliegen wurden Eintagsfliegenmuster gewählt. Bald erbarmt sich die erste Forelle, dann die erste Äsche. Schon war uns klar, das wird ein perfekter Ausflug.

Erster Spot

Erster Spot

Wir arbeiten uns vor Richtung See. Oben angekommen wird auf Streamer gewechselt. Der See ist ebenfalls klar. Die Fische scheinen zu schweben. Auch hier konnten wir bald die ersten Saiblinge landen. Irgendwann konnten wir durch unsere Pol-Brillen nicht mehr wirklich was erkennen, also machten wir uns auf den Heimweg. Es ist 19:45. Anrufe und SMS der Kollegen die am Abend erst kamen waren auf unseren Handys (welche im Auto vergessen wurden). Im Hotel angekommen machten wir uns gleich auf den Weg ins Restaurant. Wir bekommen noch eine herrliche Brettljause, da der Koch schon Feierabend hatte. Franz erklärte uns, dass gerade Hirschbrunft sei und wir deswegen nicht so lange fischen sollten, das gefalle den Jägern nicht so recht. Wir versprechen Besserung und ließen den Abend mit Anekdoten rund ums Fischen ausklingen.

Kaltes, klares Wasser

Türkise Färbung und keine Trübung

Aufgefädelt stehen wir am Wasser

Hungrige Fische nach der Regenphase

Die komischen Hosen

Die komischen Hosen

Die Chernobyl Ant brachte den Erfolg

Gottfrieds Fang bei der Wehranlage

Gottfrieds Fang bei der Wehranlage

Gottfried assistierte beim Fang

Gottfried assistierte beim Fang

Am nächsten Tag waren bereits 5 der 7 Teilnehmer angekommen und wir fuhren nach dem reichhaltigen Frühstücksbuffet wieder hoch zum See. Der Wildwasserbereich ist noch immer zu hoch. Durch die ständigen Fangerfolge verging der Tag so schnell, dass wir nicht mal an ein Essen dachten und so kamen wir pünktlich zum Abendessen mit einem Mordshunger im Restaurant an.

Am nächsten Tag waren wir dann vollzählig und wir befischten wieder den oberen Bereich der Strecke. Das Wasser unterhalb ist zwar schon merklich zurückgegangen, aber noch nicht wirklich befischbar. Der obere Bereich ist aber auch für 7 Leute nicht zu klein und so wurden abermals wieder zig Fische gelandet. Die Fische werden zwar immer wählerischer, aber wir sind perfekt ausgerüstet und können uns auf den Geschmack der Fische einstellen. Von Chernobyl Ants über Koppenstreamer bis hin zu Micro-Midges wurde alles angebunden was Erfolg versprach. An einer Stelle, eine Mündung eines kleiner Bächleins mit einer kleinen Schotterbank war im tiefen Gumpen auch die vermeintlich größte Bachforelle (Schätzungen lagen zwischen 55 und 60 cm) gesichtet. Fast alle Mitglieder probierten ihr Glück an ihr, aber diese interessierte sich nicht mal ansatzweise für uns und beobachtete mit stoischer Ruhe unsere kläglichen Versuche ihr etwas schmackhaft zu machen. Wenn es ihr zu blöd wurde, lies sie sich wieder ein wenig fallen und stellte sich weiter unten im Gumpen hin. Also begnügten wir uns an diesem Tag mit den weniger wählerischen Damen und Herren.

Abends gab es wie immer ein schmackhaftest Mahl und ein gemütliches Beisammensein mit den Wirtsleuten. Für den Wirt Franz sind die Fischer immer gern gesehen Gäste. Fischer sind sehr genügsame Gäste – alles was wir benötigen sind ein gutes Bett, ein üppiges, schmackhaftes Essen und das Fischwasser in der Nähe, meint Franz. Wenn jetzt der Wirt auch noch Fischer ist und sich am Gewässer auskennt, dann steht dem perfekten Angeltrip ja fast nichts mehr im Wege. Wir nickten einstimmig. Das Almrösl hat dazu noch einen Trocknungsraum und einen Saunabereich zu bieten. Somit sind die Wünsche eines Fliegenfischer vollends erfüllt.

Am letzten Fischtag probierten es Manuel H. und Gottfried bereits am Vormittag direkt unter dem Hotel bei einer Wehranlage. Der Rest fuhr wieder in den stillen Bereich und zum See. Um die Mittagszeit kam auch noch Michael runter zur Wehranlage. Die beiden hatten bereits Vormittags schöne Fänge und wollten den Platz gar nicht wechseln. „Warum weg von der Beute gehen, wenn die hier steht?“, meinte Gottfried.

Und er behielt Recht.

Ein paar Minuten später bog sich Manuels Rute und man wusste, dass es sich hier um was Größeres handeln musste. Der Fisch stellte sich immer wieder in die Strömung und machte ein paar Fluchten. Nach ungefähr 15 Minuten konnte dieser endlich gelandet werden. Eine traumhafte 52 cm große Bachforelle! Da die Fische erst ab 55 cm entnommen werden dürfen, durfte diese Forelle wieder schwimmen und Manuel gönnte sich nach dieser Aktion erstmal eine kleine Verschnaufpause.

Alsbald wurden die anderen informiert und kurze Zeit später waren alle an der Anlage versammelt um ihr Glück zu versuchen. Die anderen konnten ebenfalls noch einige Fische landen und so war der letzte Tag ebenfalls noch ein voller Erfolg.

Abends wurden dann alle Bilder gesammelt und die nächsten Vereinsaktivitäten besprochen.

Der Ausflug war ein voller Erfolg und alle Teilnehmer waren vollends zufrieden. Das Großarltal hat uns sicherlich nicht zum letzten Mal gesehen (Ja, das ist eine Drohung, Franz!)  und so verließen wir am nächsten Morgen ein wenig wehmütig das Tal in Richtung Heimat.

52cm Bachforelle von Manuel

52 cm Bachforelle von Manuel

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AN`GFISCHT IS

Am 2. Maiwochende war es wieder soweit das sich die Jungs der Flyfishing-Crew Gr. Mühl, (bestehend aus 9 Vollblutfliegenfischern,aus allen Ecken OÖ,NÖ und sogar Bayerns),an unserer wunderschönen Michel =(Gr.Mühl) versammelten und das traditionelle anfischen für 2014 über die Bühne ging.
War wieder mal sehr lustig,kameradschaftlich, kulinarisch und vor allem sehr Fischreich, leider gingen im Eifer des Gefechts 2 Ruten zu Bruch.
Die Bilder anbei sprechen glaub ich für sich VEREINSLEBEN AKTIV !

Tight Lines Leute, Ihr seid Klasse
Bernd Keplinger
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Voller Erfolg Projekt Laichplatzpflege!

Hallo Fliegenfischer-Freunde von natürlichen Populationen .

Wie im letzten Beitrag berichtet, achteten wir in den letzten Tagen sorgsamst darauf, was sich an denen von uns gereinigten Laichplätzen, abspielt .

Das Ergebnis  war Traumhaft ,die Äschen nahmen das Top-Habitat erstaunlich gut an und man konnte bis zu 20 Stück teilweise auch Kapitale beobachten .SONY DSC SONY DSC
SONY DSCDa an  unserer Fliegenstrecke ab heuer kein Künstlicher Besatz mehr erfolgt, sind wir bestrebt mit natürlichen Mitteln unser Populationen aufrecht zu erhalten (Brutboxen,Laichhilfe usw.)!Der Bestand an natürlichen Äschen und Bachforellen ist wirklich Top .

 

Tight Lines Bernd (Fischereischutzorgan)

 

Projekt Äschenlaichplatzpflege bzw. Reinigung

  • 20140315-P1000544Haben heuer nach Norwegischem wissenschaftlichem Vorbild ,die Äschenlaichplätze der Gr.Mühl, per Muskelkraft,mit Eisernem Rechen und Eisengabel sorgfälltig gereinigt,damit 1A- Habitat zum Vorschein kommt !20140315-P1000548 Wir sind gespannt wie sie ankommen und angenommen werden !!!!!
  • Weiters wurde im Sommer 2013 eine
  • Elektro-Bestandsbefischung  auf drei Strecken durchgeführt .
  • Das Ergebniss: Strecke 1.       121,3 kg pro Hektar
  •                          Strecke 2.       94,2 kg pro Hektar
  •                          Strecke 3 .       155 kg pro Hektar
  • (Top Zahlen fast zu 100 % Wildfische )Dank gilt unserem Gewässerwart Priv.-Doz.-Ing.Dr.Christoph Hauer ,der uns wissenschaftlich sehr unter die Arme greift.
  • Hoffe wir sehen uns ab Mai beim Fliegenfischen im oberen Österreich Tight Lines Bernd Keplinger.
  • 20140315-P100053320140315-P1000516

Traumhafte Tage an der Mühl

—Aktuelle Info—

Momentan echt fabelhafte Trockenfliegenfischerei im Whiskey-Clear-Water der  Grossen Mühl. Äschen mit 40cm an der Tagesordnung und die Zeichnung der Forellen ist wie üblich Bilderbuchhaft .

Anbei die Beschreibung unserer Vereins-Fischgründe :
Die Lebensader des Mühlviertels

Im Land des Hopfens und Bieres, schlängelt sich ein idyllischer Fluss, namens Gr. Mühl durch unzählige, eigens, landschaftlich reizvolle Gebiete, im Nördlichen Oberösterreich.P1000071Der Fluss entspringt Grenznah in Bayern und fließt dann 60 km auf Österreichischem Staatsgebiet und mündet in die Donau bei Untermühl.
Das bronzefarbene Wasser spiegelt sich in den Kleidern (Zeichnung) der vorkommenden Wasserlebewesen und besonders der, der Fische, man sagt das die Forellen,( der Irischen Brown Trout) im Wesentlichen sehr ähneln.P1000216

Mühläsche im Drill verhaftet auf Red Tag

Mühläsche im Drill verhaftet auf Red Tag

Von der Flussperlmuschel, Bachneunaugen, der Koppe sowie Elritzen und Flugnahrung in Hülle & Fülle, wird den Fischen reichlich geboten.
Tiefe Gumpen, überhängende Bäume und die zahlreichen Wehranlagen bieten Unterstand für die eine oder andere alte, kapitale Forellendame!
Vor allem der Flugangler kommt auf seine Kosten, den der Äschenbestand ist geradezu herausragend, speziell der Abschnitt (2 Strecken, Allgemein ca. 3km,Tageskarte 22E, für Spinnfischer & 5 km reine Fliegenstrecke – Catch & ReleaseTageskarte 40E) in der Gegend um Aigen/Schlägl bzw. Ulrichsberg bieten ein tolles Erlebnis, auch für Familien und vor allem da für Wochenendtrips.P1000210
Karten gibt’s im Tourismusbüro Aigen .
Feinschmeckern kann ich den Stiftskeller in Schlägl ans Herz legen, Regionale Schmankerl zu vernünftigen Preisen.
Hoffe ich konnte eine kleine Info über unsere Region in den Raum Stellen, unsere Forellen warten auf einen Fototermin!

Petri Heil Bernd Keplinger.Juni. 2011 043

4 Tage Sava Bohinjka

Nun, 12 Jahre ist es her, dass ich der Sava den letzten Besuch abstattete. Damals war ich mit drei weiteren Fischerkollegen aus Linz und Salzburg dort. Das Wasser war hoch und kalt und es waren nach einem Streit zwischen dem Fischereiverein Bohinjska Bistrica und dem Zavod za Ribistvo nur mehr ca. 10% der üblichen Bestandsdichte vorhanden. (Weil der örtliche Verein mit dem Staatlichen Zavod den Erlös aus den verkauften Tageskarten nicht teilen wollte, hat der Zavod damals um 20,- DM / Tag Lizenzen an jedermann verkauft, mit allen! Fangmethoden)

Das Revier ist schon lange geteilt worden und weil der Staatliche Zavod immer Geld braucht, verlangen diese für die unterhalb angrenzende Strecke € 59,- / Tag anstatt € 42,- welche der örtliche Verein verlangt…

Soweit zur Vorgeschichte. Weitere Details nur von mir persönlich.

Logiert habe ich diesmal nicht in Bohinjska Bistrica, sonder in Ucanc, am Ende des Bohinjsko Jezero (Wocheiner See – der gehörte mal zu Österreich!!) in der Pension Stare. Ein herrlich ruhiges Plätzchen und jeden Tag fährst Du 2x über den Zulauf zum See, die Savinja – ein „Reservat“, wo wirklich niemand fischen darf – ein smaragdgrüner Traum!

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Der Ursprung der Sava Bohinjka bildet der Ausfluss des Sees bei der Brücke in Ribcev Laz. Gleich unterhalb mündet von links die Mostnica in die Sava (Tageskartenpreis für ca. 1,5 km € 100,- , es sollen hier die großen Laichäschen hineinziehen) Mir ist das zu teuer, so groß können die Äschen gar nicht sein, dass ich mich so abzocken lasse!!

Hier eine Panoramakarte :

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Die Brücke mit dem Auslauf:

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Unterhalb dem Dorf Polarje ist der bekannte Riesengumpen mit Parkplatz gleich daneben, welche alle Fischer wie ein Magnet anzieht – kein Wunder – schwimmen doch sicher an die 100 Forellen und Äschen, sowie einige dicke Aitel und ein ca. 90 cm langer Huchen darin herum. Durch den Befischungsdruck sind diese jedoch einigermaßen scheu und nicht so leicht zu fangen.

Eine 42 er Regenbogen hat es dann 30m oberhalb doch erwischt:

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Hier der Gumpen:

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Wenn man bei der Ortseinfahrt von Savinja gleich links abbiegt, kommt man an eine Holzbrücke mit tollen Äschenzügen ober- und unterhalb. Im glatten Zug oberhalb ist für die größeren Äschen ein 12er Vorfach schon fast zu dick. Sie stupsen die Fliege einmal an und das war`s dann auch schon. Die kleineren Exemplare sind da schon leichter zu fangen…

Hier die Brücke in Savinja:

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100 m unterhalb habe ich dann noch eine 45er Äsche nach 3-4 minütigem Drill verloren.

Wenn man am linken Ufer weiter fährt, kommt man durch das Dorf Brod und ein Stück nach Dorfende an folgende Brücke:

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Hier habe ich die Fischerei am ersten Tag begonnen und ca. 20 kleine und mittlere Regenbogenforellen und Äschen (20-35 cm ) gefangen:

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Auch gelang es mir , eine Paraleptophlebia bei Schlüpfen zu beobachten und zu fotographieren…

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Ich habe dann am selben Abend noch drei offensichtlich sehr glaubwürdige Imitationen gebunden, denn am nächsten Tag habe ich gleich beim ersten Wurf eine 35 er Äsche gefangen!

1 km weiter flussab kommt man zum Camp Danica mit schöner Schotterbank und der Mündung der Bistrica, welche durch die Kleinstadt Bohinjska Bistrica fließt. In diesem Mündungstrichter habe ich jedes Mal so an die 20 Stk. 2-3 sömmriger Regenbogenforellen gefangen. Hat trotzdem Spaß gemacht mit der Trockenfliege – übrigens, ich habe fast alle Fische, trotz hohem, eiskalten Wasser mit der Trockenen gefangen!

Der tiefe Äschenzug beim Camp Danica:

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Der Mündungstrichter der Bistrica:

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Von der unteren Grenze ca. 200m aufwärts, am rechten Ufer gelang mir dann am 3. Tag der schönste Fang: Ein Äschenmilchner mit 43 cm:

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Hier noch ein Blick flussauf von der unteren Grenze, der Straßenbrücke vor Bohinjska Bistrica.

Ein toller Zug mit vielen, teils auch kapitalen Exemplaren. Hier geht eigentlich immer was…

 

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Fazit: Im Schnitt habe ich jeden Tag zwischen 20 und 30 Fischen gefangen.

Leider musste ich wegen eines Wettersturzes (Schneefall am Freitag morgen) einen Tag früher als geplant heimreisen.

Soweit ich herausgefunden habe, gibt es flussabwärts bis unterhalb Bled Lizenzen zu erwerben; jeweils über die örtliche Fischereivereine sowie deren Verkaufsstellen. Unterkunftsmöglichkeiten von einfacher Pension über Hotels und Ferienhäusern sind reichlich vorhanden.

Ich hatte ganz vergessen, wie schön die Sava Bohinjka ist. Gerne fahre ich wieder hin!

Liebe Grüße

Gottfried