Archiv für den Monat: Oktober 2016

3.Vereinsausflug

Ziel: Gründlers Sporthotel und SPA in Radstadt, bzw. Fischen in Enns, Taurach, Lohbach und Zauchensee

Mit dabei: Bernd Keplinger, Christian Azesberger, Manuel Haselbauer, Gottfried Schwarz

Leider war es den anderen Mitgliedern aus familiären, gesundheitlichen oder beruflichen Gründen nicht möglich, an diesem tollen Event teilzunehmen – schade…

1.Tag

Nach dem Eintreffen und Zimmerbezug der ersten 3 Teilnehmer wurde erst mal ein leckeres Frühstück vom Buffett eingenommen. Nach Erstinformationen durch die Rezeptionistin wurde beschlossen, zur Kläranlage zu fahren, wo die Taurach in die Enns mündet. Da flussauf ein Wehrrechen gereinigt wurde, war an Fischen nicht zu denken. So sah man sich die Gewässerstruktur der Enns an, um den Fluss und die fangträchtigen Stellen einmal zu evaluieren. Da um 12:00Uhr ein Treffen mit dem Aufsichtsfischer „Harry“ ausgemacht war, fuhren wir zurück ins Hotel um anschließend von Harry 2 Stunden lang im Revier bis zum Zauchensee herumkutschiert zu werden – inkl. einer Menge praktischer Tip`s – versteht sich!

Nach einer kleinen Stärkung im Hotel ging es dann zur Sache. Wir probierten ein jeder den Streamer seines Vertrauens aus und fingen auch ein paar Bach- und Regenbogenforellen. So verging der erste Tag und wir waren schon gespannt auf das Abendessen.
Um es gleich vorweg zu sagen: Die Abendmenüs bestanden aus 4 bis 6 Gängen allererster Sahne. Die Küche allein ist schon eine Reise wert…

2. Tag

Diesmal verstreuten wir uns übers Revier. Inzwischen war der 4. Teilnehmer, Christian „Azi“, eingetroffen. Ich stieg kurz aus der Enns, um ihn zu begrüßen und auch die 5er Sage VXP gegen meine selbstgebaute 3er SAGE RPL+ einzutauschen. Für die Trockenfischerei stromauf war das eindeutig angenehmer. So fing ich auf halber Strecke zur Lohbachmündung 3 eher kleine Bachforellen, um dann wegen kalter Füße die Enns zu verlassen und stromauf zum Lohbach zu pilgern. Dort gelang es mir dann mit der Methode „fein und gemein“ (12er Vorfach und 16er Nymphe OHNE Goldperle) einen 35er Saibling zu fangen. Bernd war einen Kilometer flussauf mit der Trockenfliege erfolgreich. Erstaunlich, was dieser hahnenfußdurchflutete, 1-3m breite Quellbach für Fische beherbergt!! Mani hatte inzwischen mit Azi die überspülten Felsblöcke mit Streamer nach Forellen abgesucht und war wieder erfolgreich….eine schöne Rainbow war diesmal auch dabei!

Am Nachmittag merkte man, dass die Fische schon vorsichtiger wurden und an so manchem Gumpen, wo man drauf schwören könnte, dass da doch was (großes)zu holen sein müßte, ging außer einer üblichen Portionsforelle nichts an den Haken. Die Enns beherbergt sicherlich einige kapitale Fische in Löchern und hinter großen Steinen, welche aber wegen halsbrecherischen Abstiegs und der Gefahr, im reißenden Fluss zu ertrinken, eher gemieden werden.
Daran folgte Abendessen und Fachsimpeln bzw. Austausch, wie es jedem ergangen war.

3.Tag

Diesen verbrachten wir am Zauchensee. Gott sei`s gedankt, dass der Markterwirt keine Hausgäste mehr hatte, denn so konnten wir in Zweierteams die beiden Boote benutzen. Das Wetter war heiter bis bedeckt und der Regen hielt sich streng an die Wettervorhersage, nämlich erst um ca. 17:00 Uhr einzusetzen. Der Wind war auch erträglich und so testeten wir unsere Streamerboxen durch, bis wir ein jeder das fängigste Muster herausgefunden hatten. Neben oliven Wooly Bugger wurde auch mein eigentlich für Rainbows kreiertes Muster in orange/weiß vehement genommen. Wir fingen fast alle 30-40 Saiblinge über den Tag verteilt und waren rundum zufrieden. Zum Schluss gelang es mir vom Ufer aus neben 3 Saiblingen auch eine 30er Äsche „trocken“ zu fangen. Zu sehen waren tagsüber auch einige kapitale Fische in der 1-2 Kilo-Klasse – nur beißen wollten die leider nicht.

4. Tag

Es regnet. Bernd verläßt uns nach dem Frühstück, da er einen „Pflichttermin“ in Form einer Polterpartie wahrnehmen muss. An Fischen ist nicht zu denken, aber was soll`s, der Wellnessbereich gehört schließlich auch ausprobiert. So holte jeder für sich sein Relaxbedürfnis nach. Währen Azi und Mani nachmittags am Zimmer wegpennten, genoß ich die verschiedenen Saunen samt selbst verordneter Ruhepausen. Zum letzten gemeinsamen Abendessen traf man sich wieder. Da wurde wieder geschlemmt und auch mit dem Chef des Hauses über die richtige Besatzpolitik gefachsimpelt. Die 2 Schnapserl vom Chef schlossen dann den Magen und zufrieden begaben wir uns zur Ruhe.
Es wurde einstimmig beschlossen, dass es nächstes Jahr wegen dem „Heißhunger“ nach großen Forellen an die Ager bzw. Gmundner Traun gehen soll. Der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben, sodass es hoffentlich für mehr Mitglieder möglich sein wird, daran teilzunehmen.
Schön war auch die Eintracht und Kameradschaft, welche ja durch das Vereinswesen gepflegt werden soll!!
Liebe Grüße und Petri Heil
Gottfried Schwarz

Bilder Vereinsausflug 2016

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